Dienstag, 6. September 2011

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sage sie




Titel: Wenn du stirbst, zieht dien ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
Autor: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen
Seiten: 448
Sprache: deutsch


Klappentext:
Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? 
Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ... 

Idee, Charaktere & Stil:
Samantha's Leben ist perfekt, sie ist die Queen der Highschool und zusammen mit ihren Freundinnen Lindsay, Ally & Elody macht sie die Nacht zum Tag und Juliet Sykes das Leben zur Hölle. Doch dann stirbt sie an einem Autounfall, aber statt tot zu sein, wird sie gezwungen ihren letzten Tag immer und immer wieder zu erleben. Man lernt Sam dadurch sehr gut kennen, und kann sich auch gut mit ihr identifizieren, obwohl sie viele Schwächen hat, denn sie war nicht immer die Beliebte, sondern wurde früher von anderen gehänselt. Auch Juliet Sykes ist natürlich, und als unbeliebtes Gegenteil von Sam wird sie von allen gehasst. Rob dagegen ist einem von Anfang an unsympathisch, ganz anders als Kent McFuller, der zwar ein Freak, aber nett & lieb ist. 
Auch der Stil von Lauren Oliver gefiel mir sehr gut, sie schreibt flüssig & auf eine sympathische Art & Weise. Einfach verständlich, aber nicht kindisch. 

Größtes Pro:
Sam erlebt ihrem letzten Tag ganze 7 mal, aber dadurch wird es nicht langweilig, weil sie den tag jedesmal ein wenig anders verbringt. Einmal küsst sie Kent, einmal isst sie Roastbeef in der Schulcafeteria, und am nächsten Tag schwänzt sie und verbringt den Tag mit ihrer Schwester Izzy. So hat man niemals das Gefühl "Das ist doch alles schonmal passiert...", sondern fragt sich immer, was Sam als Nächstes machen wird.

Größtes Contra: 
Da gibt es nicht viel. Oder, besser gesagt, gar nichts :) 

Kurz Gesagt:
Eins meiner Lieblingsbücher, ein Muss in jedem Regal

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