
Titel: Die Stadt der verschwundenen Kinder
Autor: Caragh O'Brien
Verlag: Heyne
Seiten: 464
Sprache: deutsch
Klappentext:
Es ist eine unbarmherzige Welt, in der die sechzehnjährige Gaia aufwächst. Alles ist streng rationiert und jeder träumt von einem besseren Leben. Das ist jedoch nur wenigen Auserwählten vorbehalten, die in einer geheimnisvollen Stadt leben, der Enklave, hinter einer unüberwindlichen Mauer. Alle anderen müssen sich mit dem zufriedengeben, was die Enklave ihnen zuteilt. Der Preis dafür ist hoch: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgegeben werden. Wer sich weigert, wird mit dem Tod bestraft, besonders Hebammen wie Gaia und ihre Mutter. Doch dann werden eines Tages Gaias Eltern verhaftet. Für das junge Mädchen zerbricht eine Welt, und sie beginnt Fragen zu stellen: Was geschieht mit den verlorenen Kindern? Als Gaia auf der Suche nach Antworten heimlich die verbotene Stadt betritt, beginnt für sie ein Abenteuer voller Gefahren, und sie macht eine Entdeckung, die das Schicksal der Kinder und die Zukunft der Menschen für immer verändern wird …
Idee, Charaktere & Stil:
Die Idee fand ich prinzipiell sehr gut, mit einer armen Enklave & einer reichen Stadt, die den Armen die Kinder wegnimmt. Allerdings mangelt es doch sehr an der Umsetzung. So sind die Gründe, warum die Stadt die Kinder nimmt, sehr einleuchtend, und sie könnten es ja einfach den anderen erklären, und alles wäre gelöst. Aber so einfach macht man es sich natürlich nie :/
Auch Gaia empfand ich als eine sehr schwierige Person, ich konnte mit ihr einfach nicht richtig warm werden. Leon dagegen mochte ich am Anfang recht gern, aber seine "Verwandlung" von treuen Soldaten zum Rebell ging etwas zu schnell vonstatten, um wirklichkeitsgetreu zu sein.
Der Stil dagegen gefiel mir recht gut, Caragh O'Brien schreibt sehr bildlich und man kann sich alles gut vorstellen.
Größtes Pro:
Das Cover ist wunderschön gestaltet, passt aber nicht wirklich zum Inhalt. Schön ist es trotzdem. Außerdem gefiel mir die Art, wie sich die Umwelt entwickelt hat.
Größtes Contra:
Mir ist sehr negativ aufgefallen, dass der Roman zwar in der Zukunft spielt und auch einige moderne Errungenschaften hat, aber die meiste Zeit erinnert die Welt an das Mittelalter. Da hätte die Autorin sich mal entscheiden können :/
Außerdem ist der Titel sehr schlecht übersetzt, im Original heißt das Buch "Birthmarked", was mehr zum Inhalt passt. Die Kinder sind ja auch nicht direkt verschwunden, die Eltern wissen ja, wo sie sind & dass es ihnen gut geht.
Kurz Gesagt:
So gut, wie alle sagen, fand ich das Buch nicht, und für 17€ würde ich es mir jetzt nicht mehr kaufen. Die Taschenbuchausgabe könnte man sich allerdings doch zulegen ...
etwa 2-3 von 5 Sternen.
Hallo ^^
AntwortenLöschenich finde deinen Blog unheimlich schön. Bin jetzt regelmäßiger Leser geworden.
Würde mich freuen, wenn du auch mal bei mir vorbeischaust: www.buechersymphonie.blogspot.com
Wenn er dir gefällt würde ich mich freuen, wenn du auch regelmäßiger Leser wirst :)
Liebe Grüße
ich weiß eig au net warum mir des eragon cover nich gefällt... vllt weil ich drachen nich leiden kann xD
AntwortenLöschenSchade, der Klappentext hörte sich so spannend an. Aber ich hab jetzt schon ein paar Rezis zu dem Buch gelesen und der Tenor war bei allen gleich. Das scheint sich wohl nicht zu lohnen. Hmpf.
AntwortenLöschenAnyway, gute Rezension. Ich bleib mal hier :)